Kunstmuseum Singen

Ausstellungen Vorschau

28.01.2018 bis 01.04.2018

Andreas Rosenthal. Eingraben und Aufschichten.

Drucke vom Holz.

Die monografische Ausstellung widmet sich dem Gesamtwerk des Künstlers Andreas Rosenthal (*1950, Düsseldorf) und präsentiert eine Auswahl seiner von 1992 bis heute entstandenen Holzdrucke. Die Retrospektive dokumentiert die künstlerische Etwicklung Rosenthals, der seit 25 Jahren konsequent an verschiedenen, schlüssig aufeinanderfolgenden Werkgruppen arbeitet und aktuell wieder zu seinen Anfängen zurückkehrt.

Nach seinem Studium an der Kunstakademie in Düsseldorf, das von eindeutig klassichem, figürlichem Arbeiten geprägt ist, gefolgt von der Tätigkeit als freiem Künstler mit zahlreichen Auszeichnungen und Stipendien sowie Dozenturen an Kunsthochschulen und nicht zuletzt Projektarbeiten mit Jugendlichen, entwickelt der Künstler Andreas Rosenthal seine Fähigkeiten im Umgang mit dem Material Holz und experimentiert mit den verschiedensten Werkzeugen. Seine anfänglich eindeutige Bildsprache erfährt schließlich eine Art Zäsur weg vom konkret Dinglichen hin zu freier Form und Abstraktion, die dennoch ihre Nähe zum Gesehenen und Erinnerten der sichtbaren Welt nicht aufgibt.

Eröffnung der Ausstellung: Sonntag, 28. Januar 2018, 11 Uhr

 

28.01.2018 bis 25.03.2018

Druck. Graphik.

Werke aus der Sammlung des Kunstmuseums Singen

Parallel zur Ausstellung >Andreas Rosenthal. Eingraben und Aufschichten<, die Holzdrucke des Künstlers präsentiert, zeigt das Kunstmuseum eine Auswahl von repräsentativen Druckgraphiken aus dem eigenen Bestand.

 

14.04.2018 bis 01.07.2018

Stephan Hasslinger - Paisley.

Plastiken

Der Plastiker Stephan Hasslinger hat vor nunmehr 25 Jahren begonnen, die gängige Vorstellung von Bildhauerei einzustoßen und als Vertreter einer neuen Generation von Bildhauern daran mitgewirkt, die bis in die 1980er Jahre hinein dominante Bildhauerei der einfachen Materialien, der erdigen Farben, klassicher Dreidimensionalität, der figurativen Form einerseits aber auch der konkret-minimalistischen und reduzieren Formen andererseit, zu überwinden.

Indem der Künstler, der seit 1993 den Stahl als Material seiner Arbeiten gegen den Ton als Werkstoff austauschte, die herkömmliche Abgrenzung zwischen Kunst und Kunstgewerbe ignoriert und darüber hinaus die Konventionen der Gattung und gängige Erwartungen des Publikums lustvoll unterwandert, lotet er die Grenzen der Gattung neu aus. Davon Zeugen seine neuesten Arbeiten, die das Kunstmuseum in der monografisch angelegten Ausstellung vorstellt. Opulent-überbordende, farblich-schillernde, äußerst sinnliche Boden-und Wandarbeiten, die zu ganzen Ensembles zusammengestellt und choreographiert sind, erwarten die Besucher.

Stephan Hasslinger, geboren 1960 in Marburg, studierte Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen und der Hochschule der Künste Berlin. Von 1991 bis 1996 erhielt Hasslinger zahlreiche Förderungen und Stipendien, u.a. DAAD-Erasmusstipendium für das Royal College of Art, London, sowie einen Arbeitsaufenthalt in den Niederlanden. Seit 1996 lebt und arbeitet der Bildhauer in Freiburg im Breisgau.

Eröffnung der Ausstellung: Freitag, 13. April 2018, 19.30 Uhr

 

14.04.2018 bis 01.07.2018

Jáchym Fleig - Besatz.

Plastik. Installation. Raumintervention.

Jáchym Fleigs (*1970, Villingen-Schwenningen) raumsgreifende Plastiken erweitern den traditionellen Skulpturbegriff. Die unmittelbare Präsenz und individuelle Ästhetik seiner Arbeiten vermögen es, den Betrachter unmittelbar in ihren Bann zu ziehen, ja geradezu gefangen zu nehmen.

Es sind plastische Gebilde und skulpturale Installationen, die der Künstler Fleig durch die Kombination einfacher Baustoffe, etwa MDF-Platten, Kartonagen, Gips oder Polyurethan-Schaum, mit industriell gefertigten Gegenständen schafft. Trotz ihrer einfachen Materialbeschaffenheit erwecken seine Arbeiten im Zusammenspiel mit dem umgebenden Museumsraum im Betrachter die Vorstellung, Zeuge einer Vereinnahmung des Raums durch fremde Wesen zu sein.

Eröffnung der Ausstellung: Freitag, 13. April 2018, 19.30 Uhr

 

10.07.2018 bis 16.09.2017

Farbe und Form.

Maler und Bildhauer der Nachkriegszeit am Bodensee.

Die Sommerausstellung mit Werken aus der Sammlung des Kunstmuseums und einer besonderen Hommage an den Bildhauer Bertold Müller-Oehrlinghausen (1893-1979), der zum Kreis der Höri-Künstler gehörte.

 

15.07.2018 bis 23.09.2018

Walter Becker (1893-1984). Ein später Expressionist.

Malerei und Graphik.

Die Sommerausstellung ist dem Oevre des Malers und Graphikers Walter Becker gewidmet, das formal und generationsbedingt in der Kunst des deutschen Expressionismus wurzelt.

Beckers Interesse am unmittelbaren Ausdrucksgehalt und impulsiver Offenlegung emotionaler Befindlichkeiten durch den Einsatz der gestalterischen Mittel verbindet Beckers grob vereinfachte Bildschöpfungen mit der Ausdruckskraft der "Brücke"-Maler. Seine in den 1950er und 1960er Jahren entstandenen figurativen Arbeiten offenbaren den stildprägenden Einfluss von Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938) und Erich Heckel (1883-1970) und gelten zugleich als Neubelebung und Weiterenticklung der expressionistischne Bildästhetik in der Nachkriegszeit. Damit behauptet Walter Becker seinen Rang als Vorläufer der "jungen Wilden" in den 1970er Jahren, der ihn wiederum von den Gründervätern des Expressionismus abhebt und seinem künstlerischen Schaffen eine konsequente Eigenstädnigkeit bietet.

Eröffnung der Ausstellung: Sonntag, 15. Juli 2018, 11 Uhr

 

14.10.2018 bis 06.01.2019

Objekt. Skulptur. Plastik.

Zeitgenössische Bidlhauerkunst am Bodensee.

Die Ausstellung, die auf beiden Etagen des Kunstmuseums zu sehen ist, widmet sich aktuellen Positionen zeitgenössischer Bildhauerei aus und in der Euregio Bodensee.