Kunstmuseum Singen

Micha Payer (* 1979 in Wolfsberg, Österreich), Martin Gabriel (*1976 in Linz, Österreich),
Apologie des Zufälligen - Fragmentierte Weltblicke, 2016/17
Tusche, Bleistift, Buntstift auf Papier

Den Zufall zu zelebrieren, ist das Ziel der Zeichnungsserie des Künstlerkollektivs Payer-Gabriel. 208 kleinformatige Bilder formen das Werk, dessen Grundbaustein Meteoritenzeichnungen darstellen. Sie sind für die beiden Künstler Inbegriff des Zufalls, der das Leben in seiner Vielfalt determiniert. Im Einklang mit den Gedanken des Philosophen Odo Marquards stellen sie sich so gegen die Absolutmachung der Menschheit. Das Werk präsentiert eine Gegenüberstellung zwischen Zufall und Ordnung, Reproduzierbarkeit und Originalität, zwischen Wiederholung und Differenz; eine Aufnahme der Realität.
Text: Libia Caballero, © Libia Caballero

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