Kunstmuseum Singen

21.06. bis 13.09.2020
Ausstelung verschoben auf 2021!
Schaut her! Toni Schneiders.

EINE AUSSTELLUNG IN KOOPERATION MIT DER STIFTUNG F. C. GUNDLACH, HAMBURG

Toni Schneiders, geboren am 13. Mai 1920 in Urbar bei Koblenz, war einer der letzten großen Vertreter der »subjektiven fotografie« in Deutschland.

Nicht nur mit seinen frei entstandenen Struktur-Aufnahmen, die er als Mitglied der legendären Gruppe »fotoform« gestaltete, auch als anerkannter Reisefotograf, mit seinen humanistischen Aufnahmen von Menschen, als Illustrator vieler Kunstbücher sowie mit seinen zahllosen Reise- und Bodensee-Bildbänden, die er auf der Grundlage seines umfangreichen Fotoarchivs ausstattete, hatte er maßgeblichen Anteil an der Erneuerung der Fotografie in Deutschland nach 1945. Er zählt zu jenen Lichtbildnern, die eine neue, durch die Persönlichkeit des Fotografen geprägte Haltung in der Nachkriegsfotografie etablierten und den Boden bereitet haben für die künstlerische wie kulturelle Anerkennung der Fotografie.

Zu seinem 100. Geburtstag widmet die Stiftung F.C. Gundlach Hamburg dem bedeutenden Fotografen eine Gesamtschau, die ihn als Porträtist, als Reise-, Industrie- und Landschaftsfotograf neu entdeckt. Das Kunstmuseum Singen, das bereits 2006 in Kooperation mit dem Landesmuseum Koblenz sowie in enger Zusammenarbeit mit Toni Schneiders  in der Ausstellung »Toni Schneiders – Fotografie« den ›subjektiven‹ und Reisefotografen zeigte, greift die Jubiläumsschau auf und rückt nun auch für das Publikum in der Vierländerregion Bodensee den ›ganzen‹ Toni Schneiders in den Fokus.

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