Kunstmuseum Singen

Kunstvermittlung für Kinder & Jugendliche

Das Kunstmuseum Singen bietet für Kinder und Jugendliche, Kitas und Schulen ein vielfältiges Kunstvermittlungs- und Kreativprogramm. Spannende Angebote, von Gesprächsführungen mit praktischem Teil (Kreativworkshops) im Museumsatelier, über mehrtägige Ferienprogramme und Projekttage bis hin zum ganzjährigen Museumskunstclub ermöglichen den interaktiven Umgang mit Werken der bildenden Kunst. Kinder und Jugendliche lernen so auf sinnlich anschauliche Weise die Inhalte des Museums kennen.

Die Führungsangebote richten sich an Gruppen (Kitagruppen, Vorschulkinder, Schulklassen, Kindergeburtstage, Familiengruppen) ab mindestens 8 und maximal 30 Teilnehmer. Die Ferienprogramme, Projekttage und der MuseumsKunstClub richten sich an Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren.

 

Aktuelle Angebote

Museumskunstclub

Informationen und Wissenwertes rund um den ganzjährigen MuseumsKunstClub finden Sie weiter unten auf unserer Website.

 

Zur aktuellen Ausstellung: Stand der Dinge. Der Künstlerbund Baden-Württemberg zu Gast im Kunstmuseum Singen

Die aktuelle Ausstellung >Stand der Dinge. Der Künstlerbund Baden-Württemberg zu Gast in der Städtischen Galerie Bietigheim-Bissingen und im Kunstmuseum Singen.< vereint mit rund 80 Gemälden, Zeichnungen, Plastiken, Skulpturen, Wandobjekten, Photographien, Installationen und Videos sämtliche Gattungen aktueller Kunst.  Damit bietet die Ausstellung die perfekte Gelegenheit, einen umfassenden Überblick über sämtliche Techniken künstlerischen Schaffens zu gewinnen und diese näher kennen zu lernen.

Praktischer Teil im Museumsatelier:
Nach dem gemeinsamen Besuch der Ausstellung bietet der Workshop im Museumsatelier die Möglichkeit, eine der bevorzugten Techniken selbst auszuprobieren. Zu Auswahl steht eine ganze Bandbreite künstlerischer Verfahren. So können sich die teilnehmenden Gruppen wahlweise der Druckgrafik, insbesondere den Techniken des Siebdrucks oder der Radierung widmen, die Technik der analogen Fotografie und die Arbeit in einer Dunkelkammer praktisch kennenlernen und ausprobieren. Grafische Verfahren der Zeichnung - sei es mit Pastell-, Ölkreiden oder Kohlestiften -  sind ebenfalls Teil des praktischen Programmangebots wie nicht zuletzt die Malerei, derer sich die Teilnehmer mit selbt angemischter Acrylfarbe oder selbst hergestellter Eiöltempera widmen können. 
Dauer: 2 bis 2 1/2 Stunden

 

Ständige Angebote

Farbe und Farben – Öl, Aquarell, Tempera und Co.

Was sind eigentlich Farben? Woraus bestehen Ölfarben, Aquarellfarben, Temperafarben? Farbe kann deckend, lasierend, mit Struktur oder glatt mit Pinseln, Spachteln und Walzen auf Leinwand, Papier oder Holz aufgetragen werden. All diese Möglichkeiten setzen die Künstler in ihrer Malerei ein. Am Beispiel ausgewählter Bilder werden die unterschiedlichen künstlerischen Techniken und Malgründe erkundet. Wir erfahren, wie die Maler mit  unterschiedlichen Techniken umgehen und auf welche Art und Weise sie Farbe als Gestaltungselement einsetzen.

Farbexperimente
Im Experiment erforschen wir die einzelnen Bestandteile unterschiedlicher Farben. Dabei stellen wir fest, dass Öl und Hühnereier nicht nur in der Küche, sondern auch in der Malerei einsetzbar sind. Mit selbst hergestellter Ei-Öl-Tempera-Farbe malen und experimentieren wir im Museumsatelier anschließend nach Lust und Laune. 
Dauer: ca. 2 bis 2 1/2Stunden

 

Schwarzweiss - Kreatives Arbeiten im Fotolabor

Die Teilnehmer des Workshops erfahren auf welche Weise Fotos vor dem Zeitalter der Digitalfotografie entstanden sind. Zwar besteht heute die Arbeit des Fotografen nach wie vor darin, genau hinzusehen und im richtigen Moment auf den Auslöser zu drücken. Im Gegensatz zur heutigen digitalen Technik, die es sofort erlaubt, das fotografische Ergebnis auf dem Fotodisplay zu beurteilen, musste man bei der früheren, analogen Technik zunächst den belichteten Fotofilm entwickeln und anschließend die so entstandenen Negative auf Papier vergrößern. Erst dann war es möglich zu beurteilen, ob ein Foto gelungen war.

Am Beispiel einiger ausgewählter Fotografien aus der Sammlung des Kunstmuseums vermitteln unsere Museumspädagogen die historische Entwicklung der Fotografie und erläutern anschaulich anhand älterer Mittelformatkameras - die jeder Teilnehmer selbst bedienen darf - die Technik der klassischen Fotografie. 

Arbeiten im Fotolabor
Im kreativen Teil des Workshops stellen die Teilnehmer selbst Fotoabzüge her, und das ohne Fotoapparat und ohne einen Fotofilm. Wie das funktioniert? Zunächst wird eine eigene Zeichnung, die in fototechnischer Sprache dem sogenannten "Negativ" entspricht, auf Folie gebracht. Anschließend geht es in die Dunkelkammer, in der die selbstgemachte Zeichnung auf Fotopapier vergrößert wird. Zum Schluss wird dieses belichtet, in Fotochemikalien entwickelt und fixiert. Wie durch Zauberei entsteht ein „positives“ Abbild der ursprünglichen Zeichnung. 
Dauer: ca. 2 bis 2 1/2 Stunden

 

Wir machen Druck ...

Schon im 15. Jahrhundert wandten Künstler in Europa den Holzschnitt (Hochdruck) an, um ihre Bilder zu vervielfältigen und verbreiten zu können. Hinzu kamen später die Radierung (Tiefdruck) und die Lithografie (Flachdruck). All diese Techniken werden bis heute in der Kunst verwendet und weiterentwickelt.

Druckwerkstatt Museumsatelier:
Die Teilnehmer lernen zunächst am Beispiel ausgewählter Arbeiten aus der Sammlung des Kunstmuseums  verschiedene Druckverfahren kennen. Anschließend wird das Museumsatelier zur Druckwerkstatt: hier können die Teilnehmer wahlweise mit der Technik des Hochdrucks oder des Tiefdrucks (Kaltnadelradierung) experimentieren. Die Druckgrafik ist eine Technik, die mit einfachen Mitteln und ein wenig "Gewusst-wie" stets zu ästhetisch ansprechenden Ergebnissen führt. 
Dauer: ca. 2 bis 2 1/2 Stunden

 

Kunst draußen

Singen ist eine Stadt, die reich an Kunstwerken im öffentlichen Raum ist. Ob in der City, rund um das Singener Rathaus oder im Stadtgarten, hier finden sich allerorts Skulpturen, Plastiken, Installationen, Wandmalereien und noch vieles mehr. Die meisten dieser Werke sind während des internationalen Kunstprojektes "Hier Da und Dort" im Jahr 2000 entstanden, in den letzten Jahren folgten weitere. 

Mit einem Suchspiel begeben sich die Teilnehmer des Workshops gezielt auf eine Entdeckungstour zu diesen Werken, die ihnen im Alltag als ein Objekt unter vielen und oft unbeachtet  "über den Weg laufen". Den Blick zu schärfen für diese Arbeiten und die Orte an denen sie sich befinden, ist ein Ziel des Workshops. Wo wir uns wohlfühlen, da gehen wir gerne hin. Das hat nicht selten mit der Gestaltung von Orten und mit der Kunst, die wir dort "finden" zu tun. Auch erfahren die Teilnehmer anhand einiger Beispiele Wissenswertes rund um die Kunstwerke, die sie danach möglicherweise mit anderen Augen sehen werden.

Dreidimensional selbst gemacht
Im Museumsatelier geht es sodann an die praktische Umsetzung der draußen gewonnen Eindrücke: Die Teilnehmer gestalten selbst eine  dreidimensionale Miniatur-Plastik, die auf einem öffentlichen Platz in Singen stehen könnte. Hierfür stehen ihnen sämtliche Materialien zur Verfügung. 
Dauer: ca. 2 bis 2 1/2 Stunden

 

Das Museum – Was machen die eigentlich den ganzen Tag?

Die Besucher eines Museums kriegen zumeist nur die schön gestalteten Räume und fertigen Ausstellungen zu Gesicht. Was in einem Museum hinter den Kulissen passiert, ist aber vielen nach wie vor ein Rätsel. Der Workshop bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen des Museumsbetriebs zu werfen. Wie Ausstellungen entstehen und welche Tätigkeiten darüber hinaus noch zur Museumsarbeit gehören, das erfahren sie hier. 

Ölfarbenzeichnung
Im praktischen Teil beschäftigen sich die Teilnehmer mit Kunstwerken aus der Sammlung des Kunstmuseums. Auf der Grundlage einer Fotokopie eines selbst gewählten Kunstwerks empfinden sie dieses mittels der Technik der Ölfarbenzeichnung nach. 
Dauer: ca. 2 bis 2 1/2 Stunden

 

Termine und inhaltliche Wünsche gestalten unsere Museumspädagogen Thomas Mayr und Almut Heidelberger gerne in Absprache mit Ihnen. Melden Sie sich einfach bei uns telefonisch unter +49 (0)7731 85-269 oder per E-Mail unter kunstmuseum(at)singen.de

 

MuseumsKunstClub

 

Im MuseumsKunstClub widmen sich Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 15 Jahren gemeinsam mit Museumspädagogin Almut Heidelberger den wechselnden Ausstellungen im Kunstmuseum. So können die jungen Teilnehmer die ausgestellten Kunstwerke näher kennenlernen. Auch werden sie selbst aktiv und schaffen im neu gestalteten Museumsatelier eigene Arbeiten.

Beim Zeichnen, Malen, Drucken, bei der Arbeit mit Skulpturen und oder mit der analogen Fotografie werden die Kinder und Jugendlichen mit unterschiedlichsten Materialien und künstlerischen Techniken vertraut. 

Der MuseumsKunstClub findet zweiwöchentlich, jeweils mittwochs von 16.30 - 18.30 Uhr statt. Der MuseumsKunstClub 2017/2018 ist aufgrund der hohen Nachfrage bereits ausgebucht.

Anmeldungen für den MuseumsKunstClub 2018/2019 nimmt Museumspädagogin Almut Heidelberger sehr gerne telefonisch unter 07731 / 85 269 oder per E-Mail unter kunstmuseum(at)singen.de an. 

 

Kosten

Schulklassen (ohne Führung): 1,00 € pro Teilnehmer (bis 3 zugehörige Begleitpersonen haben freien Eintritt)
Führungen mit praktischem Teil: 3,50 € pro Teilnehmer (inkl. Materialkosten)
Führungen ohne praktischem Teil: 2,00 € pro Teilnehmer 
Kindergeburtstage: 40,00 € Betreuungspauschale (bis max. 10 Teilnehmer) zzgl. 1,50 € Materialkosten pro Teilnehmer / 65,00 € Betreuungspauschale (bis max. 20 Teilnehmer) zzgl. 1,50 € Materialkosten pro Teilnehmer
Museumskunstclub: 20,00 € pro Teilnehmer (Jahresbeitrag)