Kunstmuseum Singen

Kunstvermittlung für Schulen und Kitas

Das Kunstmuseum Singen bietet für Kitas und Schulen ein vielfältiges Kunstvermittlungs- und Kreativprogramm. Spannende Gesprächsführungen mit praktischem Teil (Kreativworkshops) im Museumsatelier ermöglichen den interaktiven Umgang mit Werken der bildenden Kunst. Kinder und Jugendliche lernen so auf sinnlich anschauliche Weise die Inhalte eines Kunstmuseums kennen.

Die Führungsangebote richten sich an Kitagruppen, Vorschulkinder-Gruppen und Schulklassen ab mindestens 8 bis maximal 30 Teilnehmern. 

Aktuelle Angebote

Zur Ausstellung »Meinrad Schade. Krieg ohne Krieg.«

03.10.2020 bis 11.04.2021

Im Zentrum der Ausstellung steht das fotografische Langzeitprojekt »Krieg ohne Krieg« des mehrfach mit Preisen ausgezeichneten Schweizer Fotografen Meinrad Schade. In seinen Bildern zeigt der Fotograf, wie sich Kriege, die schon lange vorbei sind, auch Jahre danach auf den Alltag von Menschen auswirken. Kriege hinterlassen Spuren, in der Landschaft, in den Gebäuden, in den Gesichtern der Menschen. Meinrad Schades Fotografien erzählen davon.

DIE AUSSTELLUNG GEMEINSAM IN EINER FÜHRUNG ENTDECKEN
Was bedeutet Krieg? Wie wirkt er sich auf die Gegenwart der Menschen und auf ihre Zukunft aus? Diesen Fragen gehen die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim gemeinsamen Besuch der Ausstellung  mit unseren Museumspädagogen nach.

PRAKTISCHE ARBEIT IM MUSEUMSATELIER
Von Meinrad Schades Fotografien angeregt, malen die TeilnehmerInnen ein Bild zum Thema ›Krieg ohne Krieg‹

Alternativ dienen Bilder aus Zeitschriften als Vorlage für eine eigene Collage zum Thema ›Krieg ohne Krieg‹. Zusätzlich können diverse Mal- und Zeichentechniken (Aquarell, Pastell,  Buntstifte, Kohle) zur Gestaltung des Bildes herangezogen werden.

Dauer: ca. 2 bis 2 1/2Stunden
Kosten: 3,50 Euro je TeilnehmerIn
Anmeldung: +49 (0)7731 85 269 oder +49 (0)7731 85 271 / kunstmuseum(at)singen.de

Zur Ausstellung »Thomas Kitzinger. 24.10.1955.«

25.10.2020 bis 11.04.2021

In der Ausstellung »Thomas Kitzinger. 24.10.1955.« gibt es rund 100 Portraits zu sehen, die der Freiburger Künstler Thomas Kitzinger seit 2008 bis heute von Menschen aus seinem Umfeld malt. Die erstaunlich lebensechten Brustbilder zeigen die dargestellten Menschen auf die immer gleiche Weise: Ohne besonderen Gesichtsausdruck, vor einem türkisgrünen Hintergrund, mit einem weißlichen T-Shirt gekleidet, ohne schmückendes Beiwerk, den Blick geradeaus direkt auf uns gerichtet.

DIE AUSSTELLUNG GEMEINSAM IN EINER FÜHRUNG ENTDECKEN
Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer erkunden die Ausstellung gemeinsam mit  unseren Museumspädagogen.

PRAKTISCHE ARBEIT IM MUSEUMSATELIER
Von Thomas Kitzingers Portraits angeregt, die uns allesamt mit einem neutralen Gesichtsausdruck entgegen blicken, beschäftigen sich die TeinhmerInnen im Museumsatelier mit der Gestaltung von Gesichtern. Mit der Technik der Kaltnadelradierung werden Portraits kreiert, die überzogene, übertriebene Gesichtsausdrücke zeigen. Kopien aus dem Bilderfundus des Kunstmuseums dienen hierfür als Vorlage.

Alternativ  wenden sich die TeilnhemerInnen Portraits aus der Barockzeit zu, in denen die dargestellten Gesichter aus verschiedenen Obst- und Gemüsesorten bestehen. Davon inspiriert gestalten sie eine Gesichts-Collage, für die sie Abbildungen von Gemüse und Obst als gestalterische Elemente des Gesichts verwenden.

Dauer: ca. 2 bis 2 1/2Stunden
Kosten: 3,50 Euro je TeilnehmerIn
Anmeldung: +49 (0)7731 85 269 oder +49 (0)7731 85 271 / kunstmuseum(at)singen.de

 

Ständige Angebote

Farbe und Farben – Öl, Aquarell, Tempera und Co.

Was sind eigentlich Farben? Woraus bestehen Ölfarben, Aquarellfarben, Temperafarben? Farbe kann deckend, lasierend, mit Struktur oder glatt mit Pinseln, Spachteln und Walzen auf Leinwand, Papier oder Holz aufgetragen werden. All diese Möglichkeiten setzen die Künstler in ihrer Malerei ein. Am Beispiel ausgewählter Bilder aus der Sammlung des Kunstmuseums werden die unterschiedlichen künstlerischen Techniken und Malgründe erkundet. Die Teilnehmer erfahren, wie die Künstler mit den unterschiedlichen Techniken umgehen und auf welche Art und Weise sie Farbe als Gestaltungselement einsetzen.

Farbexperimente
Im Experiment erforschen die Teilnehmer die einzelnen Bestandteile unterschiedlicher Farben. Dabei erfahren sie beispielsweise, dass Öl und Hühnereier nicht nur in der Küche, sondern auch in der Malerei einsetzbar sind. Mit selbst hergestellter Ei-Öl-Tempera-Farbe wird anschließend im Museumsatelier nach Lust und Laune gemalt. 
Dauer: ca. 2 bis 2 1/2Stunden

SchwarzWeiss - Kreatives Arbeiten im Fotolabor

Auf welche Art und Weise Fotos vor dem Zeitalter der digitalen Fotografie entstanden sind: Das erfahren die Teilnehmer in diesem Workshop. Zwar besteht heute die Arbeit des Fotografen nach wie vor darin, genau hinzusehen und im richtigen Moment auf den Auslöser zu drücken. Im Gegensatz zur heutigen digitalen Technik, die es sofort erlaubt, das fotografische Ergebnis auf dem Fotodisplay zu beurteilen, musste man aber bei der früheren analogen Technik zunächst den belichteten Fotofilm entwickeln und anschließend die so entstandenen Negative auf Papier vergrößern. Erst dann war es möglich zu beurteilen, ob ein Foto wirklich gelungen war.

Am Beispiel einiger ausgewählter Fotografien aus der Sammlung des Kunstmuseums vermitteln unsere Museumspädagogen die historische Entwicklung der Fotografie und erläutern anschaulich die Technik der analogen Fotografie anhand älterer Mittelformatkameras, die auch jeder Teilnehmer selbst bedienen darf.

Arbeiten im Fotolabor
Im kreativen Teil des Workshops stellen die Teilnehmer selbst Fotoabzüge her, und zwar ohne Fotoapparat und ohne einen Fotofilm. Wie das funktioniert? Zunächst zeichnen die Teilnehmer auf Folie. Die entstandene Zeichnung entspricht dem sogenannten "Negativ" in der analogen Fototechnik. Anschließend geht es in die Dunkelkammer, in der die selbstgemachte Zeichnung auf Fotopapier vergrößert wird. In einem letzten Schritt wird das Fotopapier belichtet und anschließend in Fotochemikalien entwickelt und fixiert. Wie durch Zauberei entsteht ein „positives“ Abbild der ursprünglichen Zeichnung. 
Dauer: ca. 2 bis 2 1/2 Stunden

Wir machen Druck ...

Bereits im 15. Jahrhundert wendeten Künstler in Europa den Holzschnitt (Hochdruck) an, um ihre Bilder zu vervielfältigen und verbreiten zu können. Hinzu kamen später die Radierung (Tiefdruck) und die Lithographie (Flachdruck). All diese Techniken werden bis heute in der Kunst verwendet und weiterentwickelt.

Druckwerkstatt
Die Teilnehmer lernen zunächst am Beispiel ausgewählter Arbeiten aus der Sammlung des Kunstmuseums verschiedene Druckverfahren kennen. Anschließend wird das Museumsatelier zur Druckwerkstatt - hier können die Teilnehmer wahlweise mit der Technik des Hochdrucks, des Tiefdrucks (Kaltnadelradierung) oder des Flachdrucks (Siebdruck) experimentieren. Die Druckgraphik ist ein Verfahren und eine Technik, die mit einfachen Mitteln und ein wenig "Gewusst-wie" stets zu ansprechenden Ergebnissen führt. 
Dauer: ca. 2 bis 2 1/2 Stunden

Kunst draußen

Singen ist eine Stadt, die reich an Kunstwerken im öffentlichen Raum ist. Ob in der City, rund um das Singener Rathaus oder im Stadtgarten: Allerorts können Skulpturen, Plastiken, Installationen oder Wandmalereien entdeckt werden. Die meisten davon sind während des internationalen Kunstprojektes "Hier Da und Dort" im Jahr 2000 entstanden, in den letzten Jahren folgten weitere. 

In einem Suchspiel begeben sich die Teilnehmer des Workshops zunächst auf eine Entdeckungstour zu diesen Werken, die ihnen im Alltag als ein Objekt unter vielen und oft nicht weiter beachtet, "über den Weg laufen". Den Blick zu schärfen für diese Arbeiten und die Orte an denen sie sich befinden, ist ein Ziel des Workshops. Wo wir uns wohlfühlen, da gehen wir gerne hin. Das hat nicht selten mit der Gestaltung von Orten und mit der Kunst, die wir dort "finden" zu tun. Auch erfahren die Teilnehmer anhand ausgewählter Beispiele Wissenswertes rund um die Kunstwerke, die sie danach sicherlich mit anderen Augen sehen werden.

Dreidimensional selbst gemacht
Im Museumsatelier geht es  an die praktische Umsetzung der draußen gewonnenen Eindrücke: Die Teilnehmer gestalten selbst eine dreidimensionale Miniatur-Plastik, die auf einem öffentlichen Platz in Singen stehen könnte. Hierfür stehen ihnen sämtliche Materialien zur Verfügung. 
Dauer: ca. 2 bis 2 1/2 Stunden 

Das Museum – Was machen die eigentlich den ganzen Tag?

Die Besucher eines Museums kriegen zumeist nur die schön gestalteten Räume und fertigen Ausstellungen zu Gesicht. Was in einem Museum hinter den Kulissen passiert, ist aber vielen nach wie vor ein Rätsel. Der Workshop bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen des Museumsbetriebs zu werfen. Wie Ausstellungen entstehen und welche Tätigkeiten darüber hinaus noch zur Museumsarbeit gehören, das erfahren sie hier. 

Ölfarbenzeichnung
Im praktischen Teil beschäftigen sich die Teilnehmer mit Kunstwerken aus der Sammlung des Kunstmuseums. Auf der Grundlage einer Fotokopie eines selbst gewählten Kunstwerks empfinden sie dieses mittels der Technik der Ölfarbenzeichnung nach. 
Dauer: ca. 2 bis 2 1/2 Stunden

Kosten

Schulklassen (Gruppenbesuch ohne Führung): 1,00 € pro Teilnehmer *
Führungen mit praktischem Teil: 3,50 € pro Teilnehmer (inkl. Materialkosten)*
Führungen ohne praktischem Teil: 2,00 € pro Teilnehmer*

* bis 3 zugehörige Begleitpersonen erhalten freien Eintritt