Kunstmuseum Singen

Die Sammlung in 10 Kunstwerken

Das Kunstmuseum Singen wurde im Jahr 1990 gegründet. Es entwickelte sich aus einer Ausstellungstradition, die bereits 1947 in Singen einsetzte. Der Ankauf von Kunstwerken durch die Stadt Singen, die Vergabe öffentlicher Aufträge seit den 1950er Jahren und das Engagement interessierter Institutionen und Personen, die bis heute Schenkungen und Leihgaben beisteuern, führte zum Aufbau einer kunsthistorisch profilierten, durch Gattungsgrenzen oder Stile nicht eingeschränkten städtischen Kunstsammlung. Sie bildet den Grundstock für das vor 30 Jahren eröffnete Kunstmuseum Singen.

Heute umfasst die Sammlung des Kunstmuseums rund 5000 Kunstwerke von knapp 630 Künstlern aus dem Zeitraum von 1900 bis heute. Den kunsthistorischen Hauptschwerpunkt  der Sammlung bilden die Werke derjenigen Künstler, insbesondere der ›Höri-Künstler‹, die ab 1933 in der sogenannten »inneren Emigration« Exil am Bodensee fanden. Den zweiten Hauptschwerpunkt  der Sammlung setzt die zeitgenössische, aktuelle Kunst aus und in der Vierländerregion Bodensee.

Der anlässlich der Jubiläums- und Sammlungsausstellung »30 Jahre. Kunstmuseum Singen.« entstandene Film sowie 10 weitere Videoclips laden auf einen Streifzug zu Werken aus der Sammlung des Kunstmuseums  ein. Im Fokus stehen 10 ausgewählte Kunstwerke, die Museumsleiter Christoph Bauer vorstellt.

Sammlungsschwerpunkt »Höri-Künstler«

Ein digitaler Sammlungsrundgang gibt Einblicke in Arbeiten von Otto Dix über Curth Georg Becker und Jean Paul Schmitz bis hin zu Max Ackermann und Emil Kiess.

Sammlungsschwerpunkt
»Zeitgenössische Kunst der Euregio Bodensee«

Die Video-Beiträge mit Arbeiten von Peter Mell, Romane Holderried-Kaesdorf, Felix Droese, Ralph Fleck und Daniel Hausig rücken die »Zeitgenössische Kunst der Euregio Bodensee« in den Mittelpunkt.