Kunstmuseum Singen

Ausstellungen Aktuell

03.10.2020 bis 06.06.2021 (Verlängert! )

Meinrad Schade.

KRIEG OHNE KRIEG.

Wann eigentlich ist ein Krieg vorbei? Kann ein Konflikt als beendet gelten, wenn seine Spuren bis heute die Existenz jedes einzelnen Menschen prägen? Meinrad Schades Projekt »Krieg ohne Krieg« versteht sich als fotografische Langzeitstudie, die das Davor, Danach und das Daneben kriegerischer und langandauernder Konflikte in den Fokus rückt. Seit 2003 reist der Fotograf in die Staaten und Krisengebiete der ehemaligen Sowjetunion, nach Israel und Palästina, aber auch nach Großbritannien und Frankreich und dokumentiert dort die Paraden, Museen, Dioramen, Denkmäler, Friedhöfe, Übungsgelände, Ruinen und Erinnerungsrituale, aber auch die Waffenmessen, Testgelände und Schießstände. Deren Präsenz hat sich, vor Ort, ins kollektive Gedächtnis der Menschen, in deren Gesichter und Körper, eingeschrieben. Dabei gelingt es ihm, in seinen Bildern ganze Geschichten zu erzählen.

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25.10.2020 bis 06.06.2021 (verlängert!)

Daniel Hausig.

Tubes & Stripes.

Die Sonderpräsentation »Daniel Hausig. tubes and stripes.« bringt aktuelle Lichtkunst ins Kunstmseum.

Der 1959 in Kreuzlingen geborene Künstler, der eine Professur für Licht und Intermedia an der Hochschule der Bildenden Künste Saar in Saarbrücken innehat, gehört zu den wichtigsten und innovativsten Vertretern der aktuellen Lichtkunst.

Seit nunmehr 30 Jahren von Licht als künstlerischem Ausdrucksmittel fasziniert und bereits seit seiner Studienzeit mit Licht als (Mal-)Werkstoff befasst, kreiert Hausig, bei dem die Farbe weniger aus der Tube als vielmehr aus der Steckdose kommt, minimalistische Farblichtobjekte, für die er progressive Technologien nutzt.

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25.10.2020 bis 06.06.2021 (Verlängert! )

Thomas Kitzinger.

24.10.1955.

Was treibt einen Maler an, über 100 Portraits in immer gleicher, reduzierter Form zu schaffen? Seit 2008 malt der in Freiburg lebende Maler Thomas Kitzinger (*1955) frappierend lebensechte Brustbilder stets gleichen Formats, die Menschen aus seinem näheren und weiteren Umfeld stets in derselben „Versuchsanordnung“ zeigen: Vor neutralem Hintergrund, im immer gleichen, türkisfarbenen T-Shirt, streng frontal, ohne schmückendes Beiwerk, ohne Attribute und besondere Mimik, den Blick geradeaus direkt auf den Betrachter gerichtet.In Kitzingers potentiell unendlich angelegter Serie von Köpfen überkreuzen sich zwei Diskurse zur anregenden Herausforderung für jeden Ausstellungsbesucher: Was macht die Identität eines Menschen aus? Was kann, zeigt und ist Malerei heute?

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