Kunstmuseum Singen

ABGESAGT!
Freitag, 19.11.2021, 19:00 Uhr
Buchtaufe zu zwei neuen Hohentwiel-Büchern

Absage der Buchtaufe »HTWL. Der Hohentwiel im Blick« und »Festung Hohentwiel« wegen der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie und der Alarmstufe

 

Die für den 19. November geplante Buchtaufe der Publikationen »HTWL. Der Hohentwiel im Blick.« und »Festung Hohentwiel« im Kunstmuseum Singen ist wegen der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie und der ausgerufenen Alarmstufe in Baden-Württemberg abgesagt.

Die Buchtaufe war bereits mehrfach wegen der Vorgaben der Corona-Verordnung verschoben worden. Die Stadt Singen hat sich nun auf Grund der aktuellen Corona-Lage dazu entschlossen, sämtliche Veranstaltungen städtischer Kultureinrichtungen abzusagen.

»Die Buchtaufe ist ein kulturelles Event, bei dem nicht nur die beiden Publikationen präsentiert werden sollen, sondern im Anschluss ein Rahmen geschaffen wird, um sich mit anderen Besucherinnen und Besuchern austauschen zu können. Diesen Ablauf können wir mit den jetzt notwendigen Abstandsregelungen und Vorsichtsmaßnahmen in der Alarmstufe nicht verantworten und daher ist die Buchtaufe, wie wir sie geplant haben, momentan leider nicht machbar«, so die beiden Veranstalter Christoph Bauer, Leiter des Kunstmuseums, und Britta Panzer, Leiterin des Stadtarchivs. Geplant waren zwei Gesprächsrunden mit den Autoren, Herausgebern und der Verlegerin Dr. Annette Nünnerich-Asmus über die Entstehungsgeschichte der Publikation und den Einsatz digitaler Technologien für die Baugeschichtsforschung.

Die Publikation »HTWL. Der Hohenwtiel im Blick.« können Sie über den Museumsshop des Kunstmuseums beziehen sowie die Publikation »Festung Hohentwiel« über den Buchhandel erwerben.

Die Buchtaufe soll im Frühjahr 2022 nachgeholt werden, sobald es die pandemische Lage erlaubt.


Was haben künstlerische Darstellung und 3D-Rekonstruktion des Hohentwiel miteinander zu tun?

Sowohl der Vulkankegel als auch die Ruine der Festung Hohentwiel zählen zu den markantesten Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen des Landes Baden-Württemberg und der Vierländerregion Bodensee. Gleich zwei neue Bücher über den Hohentwiel werden am Freitag, dem 19. November 2021 um 19 Uhr im Kunstmuseum Singen der Öffentlichkeit vorgestellt. Beide Publikationen sind Meilensteine der Hohentwiel-Forschung und sollen für lange Zeit Referenzwerke zur Festungs- und Bildgeschichte des „Königs“ unter den Vulkanbergen des Hegaus sein.

Zur Buchtaufe der beiden Werke

HTWL. Der Hohentwiel im Blick.
Hg. von Christoph Bauer & Britta Panzer
248 Seiten, 163 Abbildungen, € 30,00
Oppenheim (Nünnerich-Asmus Verlag) 2021.

Festung Hohentwiel.
Von Roland Kessinger & Jörg Wöllper
440 Seiten, 275 Abbildungen, € 49,95
Petersberg (Michael Imhof Verlag) 2021.

lädt die Stadt Singen herzlich ein.

Zur Begrüßung spricht Bernd Häusler, Oberbürgermeister der Stadt Singen (Hohentwiel). Anschließend werden die Herausgeber und Autoren im Rahmen eines Gesprächs ihre beiden Bücher vorstellen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch mit den Autoren und der Verlegerin Dr. Annette Nünnerich-Asmus. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von Christine Baumann (Harfe) und Ulrich Frey (Flöte).

Da die Zahl der Sitzplätze begrenzt ist, wird um Anmeldung gebeten unter kunstmuseum@singen.de oder: 07731 85-269.
Es gelten die Bestimmungen des Hygienekonzepts der Stadt Singen auf der Grundlage der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg in der tagesaktuellen Fassung.

Einladung als PDF

HTWL. Der Hohentwiel im Blick.

ist hervorgegangen aus der gleichnamigen, gemeinsamen Jubiläumsausstellung des Kunstmuseums Singen und des Stadtarchivs Singen zur Jahreswende 2019/20, die sich primär aus den Sammlungen beider Häuser speiste. Die Publikation vereint hochwertige Abbildungen und weitere wissenschaftliche Beiträge ausgewiesener Autoren (Natalie Gutgesell, Michael Losse, Walter Möll, Roland Kessinger) zu den Themen Kunst-, Landes-, Literatur-, Bau-, Tourismus- und Naturschutzgeschichte des Hohentwiel. Entstanden ist ein umfassender Bild- und Aufsatzband zur Kunst und Geschichte des Hohentwiel für die Zeit von 1643 bis heute. Der große Bildteil präsentiert erstmals die Bildgeschichte des Vulkanberges und der württembergischen Landesfestung vom Barock bis in die Gegenwart.

Festung Hohentwiel

Roland Kessinger und Jörg Wöllper widmen sich in ihrem Buch Festung Hohentwiel der Wehrbaukunst und dem Festungsalltag am Beispiel einer württembergischen Landesfestung. Das lebendige Bild, das die beiden Autoren hierbei entwerfen, entsteht nicht zuletzt dank der visuell beeindruckenden digitalen Rekonstruktionen, mit denen die wesentlichen Etappen der rund 350-jährigen Baugeschichte nachgezeichnet werden. Die Publikation wurde von den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg herausgegeben und gefördert.