Kunstmuseum Singen

Ausstellungen Vorschau

Hier finden Sie einen Überblick über das Ausstellungsprogramm 2020
im Kunstmuseum Singen

Ausstellungen. 2020.

17.05.2020 bis 13.09.2020 (08.06. bis 20.06. geschlossen)

Daniel Hausig.

TUBES AND STRIPES.

Die Sonderpräsentation »Daniel Hausig. tubes and stripes« bringt aktuelle Lichtkunst ins Kunstmseum.

Der 1959 in Kreuzlingen geborene Künstler, der eine Professur für Licht und Intermedia an der Hochschule der Bildenden Künste Saar in Saarbrücken innehat, gehört zu den wichtigsten und innovativsten Vertretern der aktuellen Lichtkunst.

Seit nunmehr 30 Jahren von Licht als künstlerischem Ausdrucksmittel fasziniert und bereits seit seiner Studienzeit mit Licht als (Mal-)Werkstoff befasst, kreiert Hausig, bei dem die Farbe weniger aus der Tube als vielmehr aus der Steckdose kommt, minimalistische Farblichtobjekte, für die er progressive Technologien nutzt.

Zur Ausstellung

 

30.05.2020 bis 06.09.2020 (Jeweils samstags & sonntags, 11-17 Uhr)

Otto Dix in Singen.

»KRIEG UND FRIEDEN« - DAS EINZIG ERHALTENE WANDBILD  VON OTTO DIX  IM RATHAUS SINGEN.

Das einzig erhaltene, monumentale Wandbild »Krieg und Frieden« von Otto Dix im Ratssaal des Singener Rathauses ist während der baden-württembergischen Pfingst- sowie deutschlandweiten Sommerferien auch 2020 an Samstagen und Sonntagen für Publikum geöffnet und kann an den Wochenenden vom 30. Mai bis 06. September 2020  jeweils von 11 bis 17 Uhr besichtigt werden. Das Ticket zum Wandbild berechtigt zum freien Eintritt ins Kunstmuseum Singen und umgekehrt.

Otto Dix (1891-1969) zählt zu den bedeutendsten Künstlern Deutschlands. Sein spätes Werk ist mit der Stadt Singen eng verbunden. 1960 schuf er im Auftrag der Stadt das 5 x 12 Meter große Wandbild für das neu erbaute Rathaus Singen. Dix´ lebenslange, mitunter drastisch-realistische Beobachtung der menschlichen Natur findet ihren Niederschlag auch im Singener Wandbild »Krieg und Frieden«.

Während die anderen, repräsentativen Wandbilder von Otto Dix in der NS-Zeit und im 2. Weltkrieg verloren gingen, ist einzig das Wandbild im Singener Rathaus erhalten geblieben. Ein für die Nachkriegsmoderne exemplarisches, geschichtlich und künstlerisch spannendes Werk wartet auf ihren Besuch.

Eintritt:
5 EUR; 3 EUR (ermäßigt) / Kinder bis 7 Jahre frei / Kombiticket mit Kunstmuseum Singen

Zum Wandbild

 

21.06.2020 bis 13.09.2020

Schaut her! Toni Schneiders.
Retrospektive

EINE AUSSTELLUNG IN KOOPERATION MIT DER STIFTUNG F. C. GUNDLACH, HAMBURG

Toni Schneiders (1920-2006), geboren am 13. Mai 1920 in Urbar bei Koblenz, war einer der letzten großen Vertreter der »subjektiven fotografie« in Deutschland.

Nicht nur mit seinen frei entstandenen Struktur-Aufnahmen, die er als Mitglied der legendären Gruppe »fotoform« gestaltete, auch als anerkannter Reisefotograf, mit seinen humanistischen Aufnahmen von Menschen, als Illustrator vieler Kunstbücher sowie mit seinen zahllosen Reise- und Bodensee-Bildbänden, die er auf der Grundlage seines umfangreichen Fotoarchivs ausstattete, hatte er maßgeblichen Anteil an der Erneuerung der Fotografie in Deutschland nach 1945. Er zählt zu jenen Lichtbildnern, die eine neue, durch die Persönlichkeit des Fotografen geprägte Haltung in der Nachkriegsfotografie etablierten und den Boden bereitet haben für die künstlerische wie kulturelle Anerkennung der Fotografie.

Zu seinem 100. Geburtstag widmet die Stiftung F.C. Gundlach, Hamburg, dem bedeutenden Fotografen eine Gesamtschau, die ihn als Porträtist, als Reise-, Industrie- und Landschaftsfotograf neu entdeckt. Das Kunstmuseum Singen, das bereits 2006 in Kooperation mit dem Landesmuseum Koblenz sowie in enger Zusammenarbeit mit Toni Schneiders selbst in der Ausstellung »Toni Schneiders – Fotografie« den ›subjektiven‹ und Reisefotografen zeigte, greift die von Sebastian Lux und Franziska Mecklenburg kuratierte Jubiläumsschau auf und rückt nun auch für das Publikum in der Vierländerregion Bodensee den ›ganzen‹ Toni Schneiders in den Fokus.

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21.06.2020 bis 13.09.2020

Exil am Bodensee. Die Höri-Künstler.

DIX, HECKEL, ACKERMANN ...

Den kunsthistorisch wertvollen Kern der Sammlung bilden die Werke der »Höri-Künstler«, die in der Zeit von 1933 bis in die Nachkriegszeit auf der Bodenseehalbinsel Höri Zuflucht vor der nationalsozialistischen Kulturpolitik und vor den Auswirkungen des Krieges fanden. Das Kunstmuseum Singen besitzt den größten geschlossenen Bestand dieser und weiterer Maler, Graphiker, Bildhauer und Photographen der Moderne, die sich an den Bodensee in die ›innere Emigration‹ zurückzogen.

Rund 80 Arbeiten, von  Otto Dix, Erich Heckel, Max Ackermann, Curth Georg Becker, Walter Herzger, Jean Paul Schmitz, Helmuth Macke, Hans Kindermann, Hugo Erfurth, Gertraud Herzger-von Harlessem, Ferdinand Macketanz u.a. sind in der Ausstellung vereint.

Unweit des Museums kann das einzig erhaltene Wandbild »Krieg und Frieden« (1960) von Otto Dix im Rathaus Singen besucht werden.

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03.10.2020 bis 10.01.2021

Thomas Kitzinger.

SERIE 24.10.1955 (2008-2020).

Die Einzelausstellung, die das Kunstmuseum Singen dem Freiburger Maler und Reinhold-Schneider-Kulturpreisträger Thomas Kitzinger (*1955) widmet, der nicht zuletzt mit Werken in der städtischen Kunstsammlung vertreten ist, rückt die seit 2008 entstandene Werkserie »24.10.1955« des Künstlers in den Fokus.

Die Portraitserie, die sowohl enge Freunde und Künstlerkollegen oder persönliche Bekannte Thomas Kitzingers vermeintlich realistisch und von der Funktion der klassischen Portraitmalerei befreit ins Werk setzt, offenbart den Widerspruch, der seiner malerischen Haltung eigen ist: nämlich die Austreibung des Realismus mit realistischen Mitteln.

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03.10.2020 bis 10.01.2021

Meinrad Schade.

KRIEG OHNE KRIEG.

Der 1968 in Kreuzlingen geborene und mehrfach ausgezeichnete Fotograf Meinrad Schade gehört zu den aktuell interessantesten Dokumentarfotografen der Schweiz. Schade verfolgt bereits seit fünfzehn Jahren sein fotografisches Langzeitprojekt »Krieg ohne Krieg«.

Hierfür bereiste er mit seiner Kamera Regionen im heutigen Russland, Staaten der ehemaligen Sowjetunion sowie seit 2013 Israel und das Westjordanland.  Seinem Arbeitstitel »Vor, neben und nach dem Krieg – Spurensuche an den Rändern der Konflikte« entsprechend, fokussiert Schade in ausführlichen Reportagen und engagierten Essays auf die Nebenschauplätze vergangener und noch schwelender Konflikte und auf Orte, die nicht mehr im Zentrum des medialen Interesses stehen.

Geleitet von der Frage »Wann beginnt ein Krieg, wann hört er wirklich auf?« dokumentiert Schade das fragil zwischen Krieg und Frieden, Katastrophe und Normalität schwebende Leben an diesen Orten.

Zur Ausstellung

 

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