Kunstmuseum Singen

Kunstvermittlung für Kinder und Jugendliche

Das Kunstmuseum Singen bietet für Kinder und Jugendliche, Kitas und Schulen ein vielfältiges Kunstvermittlungs- und Kreativprogramm. Spannende Angebote, von Gesprächsführungen mit praktischem Teil (Kreativworkshops) im Museumsatelier, über mehrtägige Ferienprogramme und Projekttage bis hin zum ganzjährigen Museumskunstclub ermöglichen den interaktiven Umgang mit Werken der bildenden Kunst. Kinder und Jugendliche lernen so auf sinnlich anschauliche Weise die Inhalte eines Kunstmuseums kennen.

Die Führungsangebote richten sich an Gruppen (Kitagruppen, Vorschulkinder, Schulklassen, Kindergeburtstage, Familiengruppen) ab mindestens 8 bis maximal 30 Teilnehmern. Die Ferienprogramme, die Projekttage und der MuseumsKunstClub richten sich an Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren.

 

 

Aktuelle Termine

Sonntag, 16.12.2018, 11:00-17.00 Uhr

Familiensonntag im Kunstmuseum

Sehen, Staunen, Mitmachen für die ganze Familie


Sehen, Staunen und Mitmachen für die ganze Familie: Der Familiensonntag wendet sich an Familien mit Kindern ab 6 Jahren. Nach einer Erkundungstour durch die Ausstellung "Objekt. Plastik. Skulptur. 1. Bildhauerei am Bodensee." können die kleinen und großen Besucher im Museumsatelier selbst künstlerisch tätig werden und das in der Ausstellung Geschaute kreativ umsetzen.

Angelehnt an die Installationen des Künstlers Nándor Angstenberger, die in der Ausstellung zu sehen sind, gestaltet die ganze Familie gemeinsam eine kleine Skulptur oder ein Relief. Kurzführungen durch die Ausstellung: 11.00, 13.30 und 15.30 Uhr.

Ohne Anmeldung. / Kosten: Kinder frei; Erwachsene 3€

Hier geht`s zur Einladung zum Familiensonntag im Kunstmuseum

 

Sonntag, 17.02.2019, 11:00-17:00 Uhr

Familiensonntag im Kunstmuseum

Sehen, Staunen und Mitmachen für die ganze Familie


Sehen, Staunen und Mitmachen für die ganze Familie: Der Familiensonntag wendet sich an Familien mit Kindern ab 3 Jahren. Nach einer Erkundungstour durch die Ausstellung kann im Museumsatelier unter der Anleitung von Museumspädagoge Thomas Mayr  das Geschaute praktisch-kreativ umgesetzt werden.

Ohne Anmeldung.
Kosten: Kinder frei, Erwachsene 3,00 €

 

 

Angebote zu den aktuellen Ausstellungen

3dimensional
Führung mit Workshop zur Ausstellung
"Objekt. Plastik. Skulptur. 1."

AB DEM 15. OKTOBER 2018

Auf beiden Stockwerken des Kunstmuseums zeigen wir eine Ausstellung über Bildhauerei aus dem Bodenseeraum. Beim gemeinsamen Besuch der Ausstellung, in der Skulpturen, Plastiken, Reliefe, Installationen und weitere drei-dimensionale Kunstwerke präsentiert werden, erhalten die jungen Teilnehmer einen Überblick über die Möglichkeiten der Bildhauerei in der zeitgenössischen Kunst.

3dimensional - Workshop im Museumsatelier
Im Museumsatelier gehen die jungen Teilnehmer selbst ans Werk. Aus Holz, Papier, Kunststoff und anderen Materialien lassen sie - von den ausgestellten Arbeiten inspiriert - ihre eigenen Reliefe entstehen.

Kosten: 3,50€ je Teilnehmer (inkl. Material)

Sonderangebote für Kinder und Jugendliche

Kindergeburtstag im Kunstmuseum

Den Geburtstag zusammen mit Freunden im Kunstmuseum feiern: das macht unser Angebot möglich. Nach einer gemeinsamen Führung zu einem ausgewählten Thema aus unserem vielfältigen Programm-Angebot können die Kinder im Museumsatelier selbst kreativ werden. Zusätzlichen Spaß bietet die Pause, in der die Mamas und Papas der Geburtstagskinder die jungen Gäste zu Kuchen und Getränken einladen. 

Kosten: 
40,00€ (bis max. 10 Kinder) zzgl. 1,50€ Materialkosten pro Kind
65,00€ (bis max. 20 Kinder) zzgl. 1,50€ Materialkosten pro Kind

 

Museumskunstclub für Jugendliche

Informationen und Wissenswertes rund um den MuseumsKunstClub für Jugendliche, der nach einer Ferienpause am 26. September 2018 wieder startet, erfahren Sie hier.

Museumskunstclub für Kinder

Informationen und Wissenswertes rund um den MuseumsKunstClub für Kinder, der nach einer Ferienpause am 19. September 2018 wieder startet, finden Sie hier.

 

Ständige Angebote

Farbe und Farben – Öl, Aquarell, Tempera und Co.

Was sind eigentlich Farben? Woraus bestehen Ölfarben, Aquarellfarben, Temperafarben? Farbe kann deckend, lasierend, mit Struktur oder glatt mit Pinseln, Spachteln und Walzen auf Leinwand, Papier oder Holz aufgetragen werden. All diese Möglichkeiten setzen die Künstler in ihrer Malerei ein. Am Beispiel ausgewählter Bilder aus der Sammlung des Kunstmuseums werden die unterschiedlichen künstlerischen Techniken und Malgründe erkundet. Die Teilnehmer erfahren, wie die Künstler mit den unterschiedlichen Techniken umgehen und auf welche Art und Weise sie Farbe als Gestaltungselement einsetzen.

Farbexperimente
Im Experiment erforschen die Teilnehmer die einzelnen Bestandteile unterschiedlicher Farben. Dabei erfahren sie beispielsweise, dass Öl und Hühnereier nicht nur in der Küche, sondern auch in der Malerei einsetzbar sind. Mit selbst hergestellter Ei-Öl-Tempera-Farbe wird anschließend im Museumsatelier nach Lust und Laune gemalt. 
Dauer: ca. 2 bis 2 1/2Stunden

Otto Dix und Co.

Im Kunstmuseum erkunden die Teilnehmer die Bilder von Otto Dix, Erich Heckel, Curth Georg Becker oder Max Ackermann u.v.a. Höri-Malern. Diese Künstler fanden auf der Halbinsel Höri am Bodensee Zuflucht vor Krieg und Verfolgung. Nach dem Museumsbesuch geht es gemeinsam zu den einzig erhaltenen Wandbildern von Otto Dix im Singender Rathaus, die 1960 entstanden sind. 

"Hörikunst" zum Selbermachen 
Im Museumsatelier gestalten die Teilnehmer nach Fotokopien von Arbeiten der Höri-Künstler mit der Technik der Ölfarbenzeichnung (Monotypie) und Aquarellfarben ein eigenes Bild. So nimmt jeder Teilnehmer ein selbst nachempfundenes Bild der Höri-Künstler mit nach Hause. 
Dauer: ca. 2 bis 2 1/2 Stunden

 

SchwarzWeiss - Kreatives Arbeiten im Fotolabor

Auf welche Art und Weise Fotos vor dem Zeitalter der digitalen Fotografie entstanden sind: Das erfahren die Teilnehmer in diesem Workshop. Zwar besteht heute die Arbeit des Fotografen nach wie vor darin, genau hinzusehen und im richtigen Moment auf den Auslöser zu drücken. Im Gegensatz zur heutigen digitalen Technik, die es sofort erlaubt, das fotografische Ergebnis auf dem Fotodisplay zu beurteilen, musste man aber bei der früheren analogen Technik zunächst den belichteten Fotofilm entwickeln und anschließend die so entstandenen Negative auf Papier vergrößern. Erst dann war es möglich zu beurteilen, ob ein Foto wirklich gelungen war.

Am Beispiel einiger ausgewählter Fotografien aus der Sammlung des Kunstmuseums vermitteln unsere Museumspädagogen die historische Entwicklung der Fotografie und erläutern anschaulich die Technik der analogen Fotografie anhand älterer Mittelformatkameras, die auch jeder Teilnehmer selbst bedienen darf.

Arbeiten im Fotolabor
Im kreativen Teil des Workshops stellen die Teilnehmer selbst Fotoabzüge her, und zwar ohne Fotoapparat und ohne einen Fotofilm. Wie das funktioniert? Zunächst zeichnen die Teilnehmer auf Folie. Die entstandene Zeichnung entspricht dem sogenannten "Negativ" in der analogen Fototechnik. Anschließend geht es in die Dunkelkammer, in der die selbstgemachte Zeichnung auf Fotopapier vergrößert wird. In einem letzten Schritt wird das Fotopapier belichtet und anschließend in Fotochemikalien entwickelt und fixiert. Wie durch Zauberei entsteht ein „positives“ Abbild der ursprünglichen Zeichnung. 
Dauer: ca. 2 bis 2 1/2 Stunden

Wir machen Druck ...

Bereits im 15. Jahrhundert wendeten Künstler in Europa den Holzschnitt (Hochdruck) an, um ihre Bilder zu vervielfältigen und verbreiten zu können. Hinzu kamen später die Radierung (Tiefdruck) und die Lithographie (Flachdruck). All diese Techniken werden bis heute in der Kunst verwendet und weiterentwickelt.

Druckwerkstatt Museumsatelier:
Die Teilnehmer lernen zunächst am Beispiel ausgewählter Arbeiten aus der Sammlung des Kunstmuseums verschiedene Druckverfahren kennen. Anschließend wird das Museumsatelier zur Druckwerkstatt - hier können die Teilnehmer wahlweise mit der Technik des Hochdrucks, des Tiefdrucks (Kaltnadelradierung) oder des Flachdrucks (Siebdruck) experimentieren. Die Druckgraphik ist ein Verfahren und eine Technik, die mit einfachen Mitteln und ein wenig "Gewusst-wie" stets zu ansprechenden Ergebnissen führt. 
Dauer: ca. 2 bis 2 1/2 Stunden

Kunst draußen

Singen ist eine Stadt, die reich an Kunstwerken im öffentlichen Raum ist. Ob in der City, rund um das Singener Rathaus oder im Stadtgarten: Allerorts können Skulpturen, Plastiken, Installationen oder Wandmalereien entdeckt werden. Die meisten davon sind während des internationalen Kunstprojektes "Hier Da und Dort" im Jahr 2000 entstanden, in den letzten Jahren folgten weitere. 

In einem Suchspiel begeben sich die Teilnehmer des Workshops zunächst auf eine Entdeckungstour zu diesen Werken, die ihnen im Alltag als ein Objekt unter vielen und oft nicht weiter beachtet, "über den Weg laufen". Den Blick zu schärfen für diese Arbeiten und die Orte an denen sie sich befinden, ist ein Ziel des Workshops. Wo wir uns wohlfühlen, da gehen wir gerne hin. Das hat nicht selten mit der Gestaltung von Orten und mit der Kunst, die wir dort "finden" zu tun. Auch erfahren die Teilnehmer anhand ausgewählter Beispiele Wissenswertes rund um die Kunstwerke, die sie danach sicherlich mit anderen Augen sehen werden.

Dreidimensional selbst gemacht
Im Museumsatelier geht es  an die praktische Umsetzung der draußen gewonnenen Eindrücke: Die Teilnehmer gestalten selbst eine dreidimensionale Miniatur-Plastik, die auf einem öffentlichen Platz in Singen stehen könnte. Hierfür stehen ihnen sämtliche Materialien zur Verfügung. 
Dauer: ca. 2 bis 2 1/2 Stunden 

Das Museum – Was machen die eigentlich den ganzen Tag?

Die Besucher eines Museums kriegen zumeist nur die schön gestalteten Räume und fertigen Ausstellungen zu Gesicht. Was in einem Museum hinter den Kulissen passiert, ist aber vielen nach wie vor ein Rätsel. Der Workshop bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen des Museumsbetriebs zu werfen. Wie Ausstellungen entstehen und welche Tätigkeiten darüber hinaus noch zur Museumsarbeit gehören, das erfahren sie hier. 

Ölfarbenzeichnung
Im praktischen Teil beschäftigen sich die Teilnehmer mit Kunstwerken aus der Sammlung des Kunstmuseums. Auf der Grundlage einer Fotokopie eines selbst gewählten Kunstwerks empfinden sie dieses mittels der Technik der Ölfarbenzeichnung nach. 
Dauer: ca. 2 bis 2 1/2 Stunden

 

Termine und inhaltliche Wünsche gestalten unsere Museumspädagogen Thomas Mayr und Almut Heidelberger gerne in Absprache mit Ihnen. Melden Sie sich einfach bei uns telefonisch unter +49 (0)7731 85-269 oder per E-Mail unter kunstmuseum@singen.de

 

 

Kosten

Schulklassen (ohne Führung): 1,00 € pro Teilnehmer (bis 3 zugehörige Begleitpersonen haben freien Eintritt)
Führungen mit praktischem Teil: 3,50 € pro Teilnehmer (inkl. Materialkosten)
Führungen ohne praktischem Teil: 2,00 € pro Teilnehmer 
Kindergeburtstage: 40,00 € (bis max. 10 Teilnehmer) zzgl. 1,50 € Materialkosten pro Teilnehmer / 65,00 € (bis max. 20 Teilnehmer) zzgl. 1,50 € Materialkosten pro Teilnehmer
Museumskunstclub: 20,00 € pro Teilnehmer (Jahresbeitrag)

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