Kunstmuseum Singen

Kunstvermittlung für Kinder & Jugendliche

Das Kunstmuseum Singen bietet für Kinder und Jugendliche, Kitas und Schulen ein vielfältiges Kunstvermittlungs- und Kreativprogramm. Spannende Angebote, von Gesprächsführungen mit praktischem Teil (Kreativworkshops) im Museumsatelier, über mehrtägige Ferienprogramme und Projekttage bis hin zum ganzjährigen Museumskunstclub ermöglichen den interaktiven Umgang mit Werken der bildenden Kunst. Kinder und Jugendliche lernen so auf sinnlich anschauliche Weise die Inhalte des Museums kennen.

Die Führungsangebote richten sich an Gruppen ab mindestens 8 und maximal 30 Teilnehmer: Kitagruppen, Vorschulkinder, Schulklassen, Kindergeburtstage, Familiengruppen.
Die Ferienprogramme, Projekttage und der Museumskunstclub richten sich an Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren.

Aktuelle Angebote

Museumskunstclub

Informationen und Wissenwertes rund um den ganzjährigen MuseumsKunstClub finden Sie weiter unten auf unserer Website. 


Ständige Angebote

Farbe und Farben – Öl, Aquarell, Tempera und Co.

Was sind eigentlich Farben? Woraus bestehen Ölfarben, Aquarellfarben, Temperafarben? Farbe kann deckend, lasierend, mit Struktur oder glatt mit Pinseln, Spachteln und Walzen auf Leinwand, Papier oder Holz aufgetragen werden. All diese Möglichkeiten setzen die Künstler in ihrer Malerei ein. Am Beispiel ausgewählter Bilder werden die unterschiedlichen künstlerischen Techniken und Malgründe erkundet. Wir erfahren, wie die Maler mit  unterschiedlichen Techniken umgehen und auf welche Art und Weise sie Farbe als Gestaltungselement einsetzen.

Farbexperimente
Im Experiment erforschen wir die einzelnen Bestandteile unterschiedlicher Farben. Dabei stellen wir fest, dass Öl und Hühnereier nicht nur in der Küche, sondern auch in der Malerei einsetzbar sind. Mit selbst hergestellter Ei-Öl-Tempera-Farbe malen und experimentieren wir im Museumsatelier anschließend nach Lust und Laune. 
Dauer: ca. 2 bis 2 1/2Stunden

Otto Dix und Co.

Im Kunstmuseum sehen wir Bilder von Otto Dix, Erich Heckel, Curth Georg Becker oder Max Ackermann u.v.a. Höri-Malern. Diese Künstler fanden auf der Halbinsel Höri am Bodensee Zuflucht vor dem Krieg und der Verfolgung durch den Nationalsozialismus. Nach unserem Besuch im Museum gehen wir gemeinsam zu den einzig erhaltenen Wandbildern von Otto Dix im Singender Rathaus, die 1960 entstanden sind. 

"Hörikunst" zum Selbermachen 
Im praktischen Teil gestalten wir nach Fotokopien von Arbeiten der Höri-Künstler mit der Technik der Ölfarbenzeichnung (Monotypie) und weiteren Farben ein eigenes Bild. So nimmt jeder Teilnehmer ein selbst nachempfundenes Bild der Höri-Künstler mit nach Hause. 
Dauer: ca. 2 bis 2 1/2 Stunden

Schwarzweiss - Kreatives Arbeiten im Fotolabor

Die Teilnehmer des Workshops erfahren auf welche Weise Fotos vor dem Zeitalter der Digitalfotografie entstanden sind. Zwar besteht die Arbeit des Fotografen nach wie vor darin, genau hinzusehen und im richtigen Moment auf den Auslöser zu drücken. Im Gegensatz zur heutigen digitalen Technik, die es sofort erlaubt, das fotografische Ergebnis auf dem Fotodisplay zu beurteilen, musste man bei der früheren, analogen Technik zunächst den belichteten Fotofilm entwickeln und anschließend die so entstandenen Negative auf Papier vergrößern. Erst dann war es möglich zu sehen, ob ein Foto gelungen war.

Am Beispiel einiger ausgewählter Fotografien aus unserer Sammlung wird die zeitliche Entwicklung der Fotografie vermittelt und die Technik der klassischen Fotografie mit älteren Mittelformatkameras – die auch jeder bedienen darf – anschaulich erklärt.

Arbeiten im Fotolabor
Im kreativen Teil des Workshops stellen wir Fotoabzüge her, und das ohne Fotoapparat oder Film. Wie das funktioniert? Mit Folienschreibern gestalten wir zunächst eine eigene Zeichnung auf Folie. Diese entspricht  dem „Negativ.“  In der Dunkelkammer legen wir die selbstgemachte Folienzeichnung im so genannten Vergrößerer auf Fotopapier. Dieses wird im Anschluss belichtet, in Fotochemikalien entwickelt und fixiert. Wie durch Zauberei entsteht ein „positives“  Bild.
Dauer: ca. 2 bis 2 1/2 Stunden

Wir machen Druck ...

Schon im 15. Jahrhundert wandten Künstler in Europa den Holzschnitt (Hochdruck) an, um ihre Bilder zu vervielfältigen und verbreiten zu können. Hinzu kamen später die Radierung (Tiefdruck) und die Lithografie (Flachdruck). All diese Techniken werden bis heute in der Kunst verwendet und weiterentwickelt.

Drucken ist eine Technik, mit der man mit einfachen Mitteln und ein wenig "Gewusst-wie" zu sehr schönen Ergebnissen kommt. Wir lernen in diesem Angebot verschiedene Druckverfahren kennen und experimentieren dann wahlweise mit der Technik des Hochdrucks oder des Hochdrucks (Kaltnadelradierung); das Museumsatelier wird zur Druckwerkstatt.
Dauer: ca. 2 bis 2 1/2 Stunden

Kunst draußen

Mit einem Suchspiel ausgestattet, entdecken wir in der Stadt, rund um das Singener Rathaus und im Singender Stadtpark Kunstwerke, denen wir auch in unserem Alltag immer wieder begegnen. Wir erfahren Wissenswertes über figürliche und ungegenständliche Skulpturen oder über Kunstwerke bei denen die Idee im Vordergrund steht.

Dreidimensional selbst gemacht
Im Museumsatelier gestalten wir eine Plastik für einen öffentlichen Platz. Mit Papier, Holz und anderen Materialien bauen wir einen dreidimensionalen Entwurf dieser Plastik. 
Dauer: ca. 2 bis 2 1/2 Stunden

Das Museum – Was ist neu und was machen die eigentlich den ganzen Tag?

Die Besucher eines Museums sehen meist nur die fertigen, schön gestalteten Räume und fertigen Ausstellungen. Was in einem Museum hinter den Kulissen dazu getan werden muss, ist vielen ein Rätsel.  In diesem Workshop erfahren wir was zur Museumsarbeit gehört, wie ein Museum funktioniert und wie Ausstellungen entstehen. Auch über den Umbau des Kunstmuseums erfahren wir Wissenswertes, wie zum Beispiel darüber was notwendig war, um das neue Museum zu planen und einzurichten. 

Im praktischen Teil beschäftigen wir uns mit der Sammlung des Kunstmuseums. Nach Fotokopien von Arbeiten aus der Sammlung gestalten wir mit der Technik der Ölfarbenzeichnung und Farben ein eigenes Bild. Damit nimmt jeder Teilnehmer eine selbst nachempfundene Arbeit aus der Sammlung mit nach Hause.
Dauer: ca. 2 bis 2 1/2 Stunden

 

Termine und inhaltliche Wünsche gestalten wir gerne in Absprache mit Ihnen. Melden Sie sich einfach bei uns telefonisch unter +49 (0)7731 85-269 oder per E-Mail unter kunstmuseum(at)singen.de / thomas.mayr(at)singen.de (Museumspädagoge). 

MuseumKunstClub

Im MuseumsKunstClub widmen sich Kinder und Jugendliche gemeinsam mit Museumspädagoge Thomas Mayr den wechselnden Ausstellungen im  Kunstmuseum zu. So können die Teilnehmer die ausgestellten Kunstwerke näher kennenlernen. Auch werden die Teilnehmer selbst aktiv und schaffen im neu gestalteten Museumsatelier eigene Arbeiten.

Beim Zeichnen, Malen oder Drucken, bei der Arbeit mit Skulpturen und mit verschiedenen Werkstoffen werden die Kinder und Jugendlichen mit unterschiedlichsten Materialien und künstlerischen Techniken vertraut. Auch die Arbeit mit den Medien Film und Fotografie stehen auf der Agenda des MuseumsKunstClub.  

Kommende Termine des MuseumsKunstClub
(Mittwochs, zweiwöchentlich, von 16.30 - 18.30 Uhr)

Letzter Termin vor den Sommerferien: 19.7.2017

Kosten

Schulklassen (ohne Führung): 1,00 € pro Teilnehmer (bis 3 zugehörige Begleitpersonen haben freien Eintritt)
Führungen mit praktischem Teil: 3,50 € pro Teilnehmer (inkl. Materialkosten)
Führungen ohne praktischem Teil: 2,00 € pro Teilnehmer 
Kindergeburtstage: 40,00 € Betreuungspauschale (bis max. 10 Teilnehmer) zzgl. 1,50 € Materialkosten pro Teilnehmer
65,00 € Betreuungspauschale (bis max. 20 Teilnehmer) zzgl. 1,50 € Materialkosten pro Teilnehmer
Museumskunstclub: 20,00 € pro Teilnehmer (Jahresbeitrag)