Kunstmuseum Singen

Kunstvermittlung für Kinder und Jugendliche

Das Kunstmuseum Singen bietet für Kinder und Jugendliche, Kitas und Schulen ein vielfältiges Kunstvermittlungs- und Kreativprogramm. Spannende Angebote, von Gesprächsführungen mit praktischem Teil (Kreativworkshops) im Museumsatelier, über mehrtägige Ferienprogramme und Projekttage bis hin zum ganzjährigen Museumskunstclub ermöglichen den interaktiven Umgang mit Werken der bildenden Kunst. Kinder und Jugendliche lernen so auf sinnlich anschauliche Weise die Inhalte eines Kunstmuseums kennen.

Die Führungsangebote richten sich an Gruppen (Kitagruppen, Vorschulkinder, Schulklassen, Kindergeburtstage, Familiengruppen) ab mindestens 8 bis maximal 30 Teilnehmern. Die Ferienprogramme, die Projekttage und der MuseumsKunstClub richten sich an Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren.

 

Aktuelle Angebote

Skulptur
Zu unseren aktuellen Ausstellungen
Jáchym Fleig. Besatz. & Stephan Hasslinger. Paisley.

Die beiden Ausstellungen, die aktuell im Kunstmuseum gezeigt werden, präsentieren unterschiedliche Positionen der zeitgenössischen Bildhauerkunst.

Der Künstler Stephan Hasslinger arbeitet mit glasiertem Ton, aus dem er bunte und sinnliche Skulpturen schafft. Seine Arbeiten wurden schon mit Zuckerbäckereien aus der Konditorei verglichen, manche Formen scheinen aus der Welt der Mode entlehnt zu sein.

Jáchym Fleig hingegen schafft aus einfachen Baumaterialien wie Gips, Dämmplatten, Wabenkartons o.ä. unheimlich wuchernde Gebilde, die das Museum quasi besetzen: Aus der Museumsdecke wachsen Stalaktiten, Wespennester wuchern aus den Raumecken.

Skulptur
Im praktischen Teil des Workshops beschäftigen wir uns mit der Kunst des Bidlhauers und Plastikers Jáchym Fleig. Ähnlich wie Fleig fertigen wir aus einfachen Materialien, wie Styropor, Karton oder Gips unsere eigenen Arbeiten, mit denen wir ebenfalls eigene Raumecken, Wände oder Regale gestalten könnten.
Dauer: ca. 2 bis 2 1/2 Stunden

Kindergeburtstag im Kunstmuseum

Den Geburtstag zusammen mit Freunden im Kunstmuseum feiern: das macht unser Angebot möglich. Nach einer gemeinsamen Führung zu einem ausgewählten Thema aus unserem vielfältigen Angebot können die Kinder im Museumsatelier selbst kreativ werden. Zusätzlichen Spaß bietet die Pause, in der die Mamas und Papas der Geburtstagskinder die jungen Gäste zu Kuchen und Getränken einladen. 

Kosten: 
40,00€ (bis max. 10 Kinder) zzgl. 1,50€ Materialkosten pro Kind
65,00€ (bis max. 20 Kinder) zzgl. 1,50€ Materialkosten pro Kind

 

Museumskunstclub für Jugendliche

Informationen und Wissenswertes rund um den ab Februar 2018 neu in unser Vermittlungsprogramm aufgenommenen MuseumsKunstClub für Jugendliche erfahren Sie weiter unten auf unserer Website. 

Museumskunstclub für Kinder

Informationen und Wissenswertes rund um den ganzjährigen MuseumsKunstClub für Kinder finden Sie weiter unten auf unserer Website.

 

Ständige Angebote

Farbe und Farben – Öl, Aquarell, Tempera und Co.

Was sind eigentlich Farben? Woraus bestehen Ölfarben, Aquarellfarben, Temperafarben? Farbe kann deckend, lasierend, mit Struktur oder glatt mit Pinseln, Spachteln und Walzen auf Leinwand, Papier oder Holz aufgetragen werden. All diese Möglichkeiten setzen die Künstler in ihrer Malerei ein. Am Beispiel ausgewählter Bilder aus der Sammlung des Kunstmuseums werden die unterschiedlichen künstlerischen Techniken und Malgründe erkundet. Die Teilnehmer erfahren, wie die Künstler mit den unterschiedlichen Techniken umgehen und auf welche Art und Weise sie Farbe als Gestaltungselement einsetzen.

Farbexperimente
Im Experiment erforschen die Teilnehmer die einzelnen Bestandteile unterschiedlicher Farben. Dabei erfahren sie beispielsweise, dass Öl und Hühnereier nicht nur in der Küche, sondern auch in der Malerei einsetzbar sind. Mit selbst hergestellter Ei-Öl-Tempera-Farbe wird anschließend im Museumsatelier nach Lust und Laune gemalt. 
Dauer: ca. 2 bis 2 1/2Stunden

SchwarzWeiss - Kreatives Arbeiten im Fotolabor

Auf welche Art und Weise Fotos vor dem Zeitalter der digitalen Fotografie entstanden sind: Das erfahren die Teilnehmer in diesem Workshop. Zwar besteht heute die Arbeit des Fotografen nach wie vor darin, genau hinzusehen und im richtigen Moment auf den Auslöser zu drücken. Im Gegensatz zur heutigen digitalen Technik, die es sofort erlaubt, das fotografische Ergebnis auf dem Fotodisplay zu beurteilen, musste man aber bei der früheren analogen Technik zunächst den belichteten Fotofilm entwickeln und anschließend die so entstandenen Negative auf Papier vergrößern. Erst dann war es möglich zu beurteilen, ob ein Foto wirklich gelungen war.

Am Beispiel einiger ausgewählter Fotografien aus der Sammlung des Kunstmuseums vermitteln unsere Museumspädagogen die historische Entwicklung der Fotografie und erläutern anschaulich die Technik der analogen Fotografie anhand älterer Mittelformatkameras, die auch jeder Teilnehmer selbst bedienen darf.

Arbeiten im Fotolabor
Im kreativen Teil des Workshops stellen die Teilnehmer selbst Fotoabzüge her, und zwar ohne Fotoapparat und ohne einen Fotofilm. Wie das funktioniert? Zunächst zeichnen die Teilnehmer auf Folie. Die entstandene Zeichnung entspricht dem sogenannten "Negativ" in der analogen Fototechnik. Anschließend geht es in die Dunkelkammer, in der die selbstgemachte Zeichnung auf Fotopapier vergrößert wird. In einem letzten Schritt wird das Fotopapier belichtet und anschließend in Fotochemikalien entwickelt und fixiert. Wie durch Zauberei entsteht ein „positives“ Abbild der ursprünglichen Zeichnung. 
Dauer: ca. 2 bis 2 1/2 Stunden

Wir machen Druck ...

Bereits im 15. Jahrhundert wendeten Künstler in Europa den Holzschnitt (Hochdruck) an, um ihre Bilder zu vervielfältigen und verbreiten zu können. Hinzu kamen später die Radierung (Tiefdruck) und die Lithographie (Flachdruck). All diese Techniken werden bis heute in der Kunst verwendet und weiterentwickelt.

Druckwerkstatt Museumsatelier:
Die Teilnehmer lernen zunächst am Beispiel ausgewählter Arbeiten aus der Sammlung des Kunstmuseums verschiedene Druckverfahren kennen. Anschließend wird das Museumsatelier zur Druckwerkstatt - hier können die Teilnehmer wahlweise mit der Technik des Hochdrucks, des Tiefdrucks (Kaltnadelradierung) oder des Flachdrucks (Siebdruck) experimentieren. Die Druckgraphik ist ein Verfahren und eine Technik, die mit einfachen Mitteln und ein wenig "Gewusst-wie" stets zu ansprechenden Ergebnissen führt. 
Dauer: ca. 2 bis 2 1/2 Stunden

Das Museum – Was machen die eigentlich den ganzen Tag?

Die Besucher eines Museums kriegen zumeist nur die schön gestalteten Räume und fertigen Ausstellungen zu Gesicht. Was in einem Museum hinter den Kulissen passiert, ist aber vielen nach wie vor ein Rätsel. Der Workshop bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen des Museumsbetriebs zu werfen. Wie Ausstellungen entstehen und welche Tätigkeiten darüber hinaus noch zur Museumsarbeit gehören, das erfahren sie hier. 

Ölfarbenzeichnung
Im praktischen Teil beschäftigen sich die Teilnehmer mit Kunstwerken aus der Sammlung des Kunstmuseums. Auf der Grundlage einer Fotokopie eines selbst gewählten Kunstwerks empfinden sie dieses mittels der Technik der Ölfarbenzeichnung nach. 
Dauer: ca. 2 bis 2 1/2 Stunden

 

Termine und inhaltliche Wünsche gestalten unsere Museumspädagogen Thomas Mayr und Almut Heidelberger gerne in Absprache mit Ihnen. Melden Sie sich einfach bei uns telefonisch unter +49 (0)7731 85-269 oder per E-Mail unter kunstmuseum@singen.de

 

 

Museumskunstclub für Jugendliche

Der MuseumsKunstClub für Jugendliche richtet sich an Jugendliche ab 13 Jahren. Der MuseumsKunstClub bietet Jugendlichen die Gelegenheit, die Ausstellungen des Kunstmuseums von einer kreativen Warte aus zu erkunden, eine große Bandbreite künstlerischer Techniken zu entdecken und selbst auszuprobieren. Über die Ausstellungen des Kunstmuseums hinaus erfahren die jugendlichen Teilnehmer Spannendes rund um das gesamte Aufgabenspektrum eines Kunstmuseums, zu dem auch das Sammeln, Bewahren, Forschen gehören. Neben diesem Blick hinter die Kulissen der Ausstellungsarbeit des Museums bietet der MuseumsKunstClub ebenfalls die Gelegenheit, Künstler in ihren eigenen Ateliers zu besuchen und ihnen bei der künstlerischen Tätigkeit über die Schulter zu schauen oder selbst Künstler ins Museum einzuladen. 

Eigene Ideen entfalten und selbst mitmischen - all das können die jungen Teilnehmer ab dem 14. Februar 2018, wenn der MuseumsKunstClub startet. 

Der MuseumsKunstClub findet zweiwöchentlich, jeweils mittwochs von 16.30 - 18.30 Uhr statt. 

Anmeldungen nimmt Museumspädagogin Almut Heidelberger gerne an, telefonisch unter 07731 / 85 269 oder per E-Mail unter almut.heidelberger(at)singen.de

MuseumsKunstClub für Kinder

Im MuseumsKunstClub widmen sich Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren gemeinsam mit Museumspädagogin Almut Heidelberger den wechselnden Ausstellungen im Singener Kunstmuseum. So können die jungen Teilnehmer die ausgestellten Kunstwerke näher kennenlernen. Auch werden sie selbst aktiv und gestalten im Museumsatelier eigene Arbeiten.

Beim Zeichnen, Malen, Drucken, bei der Arbeit mit Skulpturen oder mit der analogen Fotografie werden die Kinder mit unterschiedlichsten Materialien und künstlerischen Techniken vertraut. 

Der MuseumsKunstClub findet zweiwöchentlich, jeweils mittwochs von 16.30 - 18.30 Uhr statt. Der MuseumsKunstClub 2017/2018 ist aufgrund der hohen Nachfrage bereits ausgebucht.

Anmeldungen für den MuseumsKunstClub 2018/2019, der im September 2018 startet, nimmt Museumspädagogin Almut Heidelberger gerne an, telefonisch unter 07731 / 85 269 oder per E-Mail unter almut.heidelberger(at)singen.de 

 

Kosten

Schulklassen (ohne Führung): 1,00 € pro Teilnehmer (bis 3 zugehörige Begleitpersonen haben freien Eintritt)
Führungen mit praktischem Teil: 3,50 € pro Teilnehmer (inkl. Materialkosten)
Führungen ohne praktischem Teil: 2,00 € pro Teilnehmer 
Kindergeburtstage: 40,00 € (bis max. 10 Teilnehmer) zzgl. 1,50 € Materialkosten pro Teilnehmer / 65,00 € (bis max. 20 Teilnehmer) zzgl. 1,50 € Materialkosten pro Teilnehmer
Museumskunstclub: 20,00 € pro Teilnehmer (Jahresbeitrag)

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