Kunstmuseum Singen

Aktuelle Ausstellungen

19.05.2018 bis 09.09.2018

Otto Dix in Singen.

Das Wandbild "Krieg und Frieden" im Rathaus Singen ist nun auch an Wochenenden zugänglich.


Das einzig erhaltene, monumentale Wandbild "Krieg und Frieden" von Otto Dix im Ratssaal des Singener Rathauses ist während der Ferienzeiten in Baden-Württemberg nun auch an Samstagen und Sonntagen für das Publikum geöffnet und kann an den Wochenenden vom 19. Mai bis 3. Juni und vom 30. Juni bis 9. September, von 11 bis 17 Uhr besichtigt werden. Das Ticket zum Wandbild ist zugleich das Ticket für das Kunstmuseum Singen.

Otto Dix (1891-1969) zählt zu den bedeutendsten Künstlern Deutschlands. Sein spätes Werk ist mit der Stadt Singen eng verbunden. 1960 schuf er im Auftrag der Stadt das 5 x 12 Meter große Wandbild für das neu erbaute Rathaus Singen. Dix´ lebenslange, mitunter drastisch-realistische Beobachtung der menschlichen Natur findet ihren Niederschlag auch im Singener Wandbild "Krieg und Frieden".

Während die anderen, repräsentativen Wandbilder von Otto Dix in der NS-Zeit und im 2. Weltkrieg verloren gingen, ist einzig das Wandbild im Singener Rathaus erhalten geblieben. Ein für die Nachkriegsmoderne exemplarisches, geschichtlich und künstlerisch spannendes Werk wartet auf ihren Besuch.

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08.07.2018 bis 16.09.2018

Farbe und Form.

Künstler der Nachkriegszeit am Bodensee.


Die Ausstellung setzt das Format der Sommerpräsentationen im Kunstmuseum Singen fort, die den Höri-Künstlern, ihrem Umfeld und der Kunst der klassischen Moderne am Bodensee vorbehalten ist.

Die Werke der Höri-Maler, derjenigen Künstler, die ab 1933 und im Krieg Zuflucht am Bodensee, insbesondere auf der Bodenseehalbinsel Höri suchten wie auch weiterer „Emigranten im eigenen Land“ bilden den Kern der kunsthistorischen Sammlung des Kunstmuseums Singen. Die Ausstellung präsentiert mit rund 80 Arbeiten eine Auswahl an Gemälden, Aquarellen und Graphiken von Max Ackermann, Otto Dix, Erich Heckel, Curth Georg Becker, Walter Herzger, Julius Bissier und all jener Künstler, die die verfolgte Moderne an den Bodensee brachten.

In die Ausstellung mit Gemälden der Höri-Künstler eingebettet ist eine Sonderpräsentation von Plastiken, zumeist Bronzen biblischer und mythologischer Thematik des Bildhauers Berthold Müller-Oerlinghausen. Müller-Oerlinghausen (1893-1979), der in Kressbronn lebte, ist einer der wenigen Bildhauer, die am Bodensee arbeiteten.

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15.07.2018 bis 23.09.2018

Walter Becker (1893-1984). Traum und Wirklichkeit.

Malerei und Grafik.


Eine Präsentation des Gesamtwerks Walter Beckers, der zu Zeiten der legendären "Singener Kunstausstellungen" (1947-1972) in den 1950er und 1960er Jahren mit Einzelwerken erstaunlich oft ausgestellt wurde und vor Ort Spuren hinterlassen hat, steht in Singen bislang noch aus. Die Ausstellung schließt diese Lücke und stellt erstmals in Singen das malerische und grafische Werk des Künstlers vor. 

Walter Becker, der „Musiker unter den Expressionisten“ (Gerd Presler), trat zuerst als expressionistischer Grafiker und versierter Illustrator hervor, bevor er sich Ende der 1920er Jahre auch der Malerei zuwandte. Zahlreiche stilistische Einflüsse verarbeitend, schuf er ein kraftvoll farbiges, expressiv gestaltetes Werk ganz eigener Prägung, dessen Spannweite von stiller Melancholie bis zu ungestümer Vitalität reicht. Beckers Bildwelt speiste sich aus Seherlebnissen, Erinnerungen, Träumen und aus der antiken Mythologie. Seine Biographie, die Entwicklung und Rezeption seines Oeuvres weist Parallelen zu den Künstlern auf der Höri auf.

Über 80 Gemälde, Aquarelle und Grafiken, meist Figurenbilder, aus allen Schaffensphasen beleuchten Walter Beckers eigenständigen Beitrag zur Kunst der Moderne im 20. Jahrhundert.

Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Nachlass Walter Becker.

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