Kosten: 8 €
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Treffpunkt: Kunstmuseum Singen, Foyer
Kunst begegnet uns in Singen nicht nur im Museum: Der Spaziergang mit Cornelia Maser führt zu ausgewählten Werken im öffentlichen Raum.
Kaum eine andere Stadt am deutschen Bodenseeufer hat das Potenzial von Kunst im öffentlichen Raum so früh erkannt und ihre Entwicklung über Jahrzehnte hinweg so konsequent vorangetrieben wie Singen. Gemeinsam mit zahlreichen Förderern, Unterstützern und Sponsoren hat die Stadt eine bemerkenswerte Vielfalt an Kunstwerken im Stadtraum verwirklicht. Oberbürgermeister Bernd Häusler bezeichnet Singen daher als »Kunstmetropole zwischen Zürich und Stuttgart« – und das nicht ohne Grund.
Bereits seit 1928 ist Kunst im öffentlichen Raum Bestandteil der Singener Stadtentwicklung. Einen besonderen Aufschwung erlebte sie in den 1950er-Jahren, als die junge Industriestadt am Hohentwiel begann, Kunst und moderne Architektur gezielt miteinander zu verbinden. Wichtige Impulse setzte später das Kunstprojekt »Hier Da und Dort«. Auch die Landesgartenschau im Jahr 2000 wurde zum Anlass, den öffentlichen Raum durch zeitgenössische Kunst neu zu gestalten.
Bis heute sind im gesamten Stadtgebiet immer wieder ambitionierte Kunstprojekte entstanden. Sie prägen Plätze, Wege und Gebäude, reagieren auf ihre Umgebung und eröffnen neue Perspektiven auf die Stadt. Dabei reicht das Spektrum von Skulpturen und Brunnenanlagen über typografische Arbeiten bis hin zu ortsbezogenen Installationen international bedeutender Künstler.
Der Spaziergang mit Cornelia Maser führt zu ausgewählten Kunstwerken im Singener Stadtraum und macht sichtbar, wie unterschiedlich Künstler:innen auf einen konkreten Ort, seine Architektur, Geschichte und gesellschaftliche Funktion reagieren. Die Führung lädt dazu ein, bekannte Wege neu zu entdecken und Kunst als festen Bestandteil des Singener Stadtbildes wahrzunehmen. Im unmittelbaren Zusammenspiel mit Architektur, Geschichte und öffentlichem Leben zeigen die ausgewählten Werke, wie Kunst Orte prägen, Fragen aufwerfen und neue Sichtweisen auf die eigene Stadt eröffnen kann.