Im Alltag fühlen wir uns in manchen »Räumen« groß, in anderen klein – liegt das an uns oder an den jeweiligen Kontexten? Welchen Raum nehmen wir in der Gesellschaft ein – als Frau, als Mensch, aus ganz persönlicher Perspektive? Wo stoßen wir an Grenzen, wo entstehen Spielräume? Am Weltfrauentag rücken Fragen nach Machtverhältnissen, Einfluss, Grenzen und Freiheit in den Vordergrund. Der Termin fällt zudem auf einen Wahlsonntag – und erinnert daran, dass Frauen sich das Wahlrecht vor über 100 Jahren erkämpft haben und Teilhabe sowie Einfluss bis heute verhandelt werden.
Im Atelier wird untersucht, wie sich solche Erfahrungen künstlerisch übersetzen und bildlich fassen lassen. Ausgangspunkt sind Arbeiten von Markus Weggenmann: Seine Malerei lebt von intensiver Farbe, klarer Setzung und einer Bildwirkung, die »Raum« entstehen lässt. Anhand ausgewählter Beispiele wird gemeinsam betrachtet, wie Farbe und Form Verhältnisse im Bild verschieben: Was tritt hervor, was weicht zurück? Wo wirkt ein Bild eng oder offen, wo setzt es Widerstand, wo öffnen sich Durchgänge?
Aus diesen Beobachtungen entwickeln die Teilnehmenden eigene Arbeiten. Schritt für Schritt entstehen Bilder, in denen Anordnung, Farbbeziehungen und Formen bewusst gesetzt werden – als Experiment, als Entscheidung, als Erkundung für den eigenen Blick. Am Ende steht eine eigene Arbeit, die Fragen nach Einfluss, Freiheit oder Begrenzung als Bildwirkung erfahrbar macht.
Zielgruppe: Der Workshop ist offen für alle ab 16 Jahren, unabhängig vom Geschlecht.
Kosten: 12,00 €
Online-Buchung empfohlen · Ticket-Vorverkauf im Museum (nach Verfügbarkeit)
Buchungsschluss: Sonntag, 01.03.2026